„Wir brauchen ein Protektorat“

Hier ist es ja deutlich stiller geworden, dafür möchte ich die Qualität und/oder den Nachrichtenwert der posts zu erhöhen. Ein kleiner Beitrag dazu via Feynsin:

Im Januar sprach ich vom “Protektorat Südost”, nachdem Griechenland nicht nur ein “Ministerpräsident” von Goldman Sachs vorgesetzt wurde, sondern auch mit einer faktischen Entmachtung von Regierung und Parlament geliebäugelt wurde – zugunsten eines “Sparkommissars”. Bitter genug, wenn man sich genötigt sieht, so zu formulieren. Entsetzlich, wenn das Kapital dazu übergeht, dergleichen offen zu fordern. Thomas Straubhaar gebührt die Ehre, öffentlich nach dem Gauleiter zu rufen und wortwörtlich die Errichtung eines “Protektorates” Griechenland zu verlangen. Wie es bei den neoliberalen Wirrköpfen und ihrem psychotischen Neusprech üblich ist, liefert er auch noch die schizophrene Begleitmusik dazu:
“Das bedarf diplomatischen Fingerspitzengefühls, um nationalen Stolz, Eitelkeiten und den Widerstand von Interessengruppen bei der Neugründung Griechenlands zu überwinden.”

Na wenn das mal nicht offen und ehrlich den asozialen, autoritären und agressiven „Klassenkampf von oben“ propagiert, was dann?!? Btw. Protektorat ist nur rhetorisch aber nicht inhaltlich eine Verschärfung Angis Marktkonformer Demokratien. Die Diktatur des Kapitals ist leider ein Sachzwang.


1 Antwort auf „„Wir brauchen ein Protektorat““


  1. 1 egal 14. Mai 2012 um 20:38 Uhr
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